Anwendungsbereiche

Zur Komplettierung eines Werkzeugsatzes werden, je nach Produktionsverfahren des Bauteils und der angestrebten Stückzahl, Permanent Vacuum Bags als Alternative zur klassischen Folienevakuierung verwendet. Die PVBs finden vorrangig in der Autoklavenfertigung Anwendung, aber auch bei entsprechenden Stückzahlen und Qualitätsanforderungen in der herkömmlichen Fertigung von Composite-Bauteilen sowie in Bereichen der Harzinfusion.

Produktionsverfahren

Die von uns gefertigten PVBs, welche wir für die Composite-Fertigung herstellen bzw. auch in unserem Hause in großem Stil anwenden, ersetzen den klassischen Vakuumaufbau mittels Vakuumfolie und Dichtband. Die Hauben entstehen anhand eines angelieferten Laminierwerkzeuges. Zusammen mit den Bauteildetails bzw. Musterbauteil wird eine passgeformte PVB erstellt. Besonderheit ist hierbei, dass die Haubenkontur entsprechend modifiziert wird. So können wir Rücksicht auf Schrumpfungsverhalten, Wechselbelegungen sowie extreme Dimensionen und Konturen nehmen. Die angebrachte Dichteinrichtung ermöglicht eine Evakuierung der Bauteilfläche in Sekunden. Die Vorteile der PVB sind reduzierte Rüstzeiten bzw. Taktzeiten, die Reduktion von Abfall in Form von Vakumfolie etc. und eine erhöhte Prozesssicherheit bzw. reproduzierbare Fertigungsparameter. Für die Haubenserienfertigung können wir ggf. auf ein speziell für diesen Zweck erstelltes Duplikat des Werkzeuges zurückgreifen, welches alle Modifikationen für die Herstellung der PVBs enthält. Dieses wird bei uns im Hause eingelagert, so dass ein mehrmaliger Werkzeugtransfer sowie die Aufwendungen für Konturmodifikation bei sich wiederholender PVBs etc. entfallen kann. In der Regel amortisiert sich die Anschaffung von PVBs nach 20-25 Fertigungszyklen. Weiter können wir Gießlinge aus 2 Komponenten Elastomer und Formkörper in allen möglichen Formen erstellen.

Spezifikationen

Permanent Vacuum Bags und Werkstoff
Temperaturbeständigkeit kurzzeitig bis 220°C
Dauereinsatzbereich bis 200°C
Resistent und selbst trennend gegenüber den meisten Harz-Werkstoffen